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Samstag, 12. Februar 2011

Dateiformate II

PSD (Photoshop Document)
Das PSD Format ist das hauseigene Format von Adobe. Halbfertige Bilder, können in diesem Format, ebenso wie im TIFF Format, mit allen offenen Ebenen, Masken und Kanälen abgespeichert werden. Leider kann dieses Dateiformat nur von modernen Browsern gelesen werden. Eine Weiterbearbeitung innerhalb der Adobe Programmfamilie ist aber kein Problem.

PNG (Portable Network Graphics)
Das PNG Format wird meistens für komplexe Webgrafiken genutzt, wobei es relativ verlustfrei komprimiert. Die PNG-Dateien arbeiten im RGB-Farbmodus und in Graustufen. Es unterstützt zudem Transparenzen und Halbtransparenzen. Für Pixelbilder, sowie für Vektorgrafiken kann es gleichermaßen eingesetzt werden.

RAW
RAW-Dateien unterliegen nicht den kameraspezifischen Voreinstellungen. Das RAW-Bild ist das absolute Original, man spricht auch vom s. g. Bildnegativ. Alle Bearbeitungsschritte, wie z. B. eine Nachschärfung oder Belichtung werden hierbei manuell von Hand durch den Anwender eingestellt. 
RAW-Dateien sind meist sehr groß und nur wenige Programme können dieses lesen. Es muss somit vorab eine Konvertierung in ein anderes Dateiformat erfolgen, bevor man sie ohne Probleme im Standardbrowser sehen kann.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Dateiformate I

JPEG (Joint Photographic Experts Group)
Das unter den Hobbyfotografen wohl am bekanntesten und meist verwendete Dateiformat.
Aus Speicherplatzgründen wird dieses Format auch von den meisten einfachen Digitalkameras als Standardformat verwendet.
JPEG ist ein Kompressionsformat, das mit allen Farbräumen arbeitet, aber auch in allen Kompressionsstufen einen Pixelverlust aufweist. Je stärker ein Foto komprimiert wird, desto stärker sind damit auch die Zeichenverluste. Dies wird meist an zarten Übergängen sichtbar.

GIF (Graphic Inrterchange Format)
Dieses Format eigenet sich besonders gut, zur Darstellung im Internet. Es komprimiert stark, aber dennoch verlustfrei. Mit 256 Farben, ist es zur Betrachtung im Netz mit wenig strukturierten Farbflächen geeignet. Desweiteren unterstützt es Animationen und Transparenz.


TIFF (Tagged Image File Format)
Im TIFF Format werden die Bilder ohne Verlust gespeichert. Es werden alle Farbräume unterstützt.
Ebenso wie eine PSD Datei, ist es im TIFF Format möglich, alle Photoshop Ebenen, Masken und Kanäle offen zu halten. Für die Darstellung im Internet, ist es leider ungeeignet, da es nicht von allen Browsern gelesen werden kann.

Donnerstag, 25. November 2010

Filter

UV-Filter: das ultraviolette Licht wird herausgefiltert. Er führt somit zu reinen, klaren Farben.

Skylight-Filter: dieser verhindert einen Blaustich im Bild. Dunst an Seen oder im Hochgebirge wird herausgefiltert.

Polarisationsfilter: verringert bzw. schaltet Reflexionen aus. Es werde nur Lichtstrahlen auf einer bestimmten Schwingungsebene durchgelassen. Dieser Effekt muss aber durch drehen des Filters  in einen passenden Winkel vom Fotografen selbst bestimmt werden. 
Die Bilder wirken kontrastreicher und haben einen höhere Sättigung.

Filter bieten den optimalen Objektivschutz vor Kratzern, Staub und Wasserspritzern.

Dienstag, 23. November 2010

*Blitz Blitz* Was ist eigentlich...?

Blitzreichweite: ergibt sich aus der Blende und der Blitzleitzahl. Beispiel LZ 24 und Blende 4 ergeben eine Reichweite von 6 m. Dies ist der Spielraum, der möglichen Ausleuchtung des Blitzlichtes. Zudem ist die Reichweite von der Brennweite und dem Iso Wert abhängig und variiert dementsprechend.

Blitzfolgezeit: die Zeit zwischen den Blitzen, bis das Gerät wieder aufgeladen und betriebsbereit ist.Externe Blitze haben eine eigene Stromversorgung über einen Akku und sind daher schneller einsatzbereit, als interne Blitze.

Verschlussvorhangeffekt: Ein Blitz dauert ca. 1/125 oder 1/250 Sekunden. Bei langen Verschlusszeiten ist es von Bedeutung, ob der Blitz gleich nach der Verschlussöffnung oder vor der Verschlussschließung auslöst.
Eine Blitzsynchronisation ist somit erfoderlich, wobei die Verschlusszeit mit der Blitzleuchtzeit koordiniert wird.
Mit dem Vorhangeffekt kann manuell eingestellt werden, wann der Blitz gezündet wird.
- entweder nach Belichtungsbeginn
- oder es werden 2 Blitze ausgelöst, erster beim auslösen und der zweite kurz vor Belichtungsende.

Blitzbelichtungskorrektur: manuell kann so die Blitzdauer verlängert oder verkürtzt werden.

Samstag, 30. Oktober 2010

Der rote-Augen-Effekt

"Und immer schön den Knopf gegen rote Augen drücken" höre ich meine Mutter noch heute sagen.
Wer kennt es nicht? Auf vielen Fotos leuchten unsere Augen ganz Zombie-like knallrot.

Aber woher kommt das eigentlich?

Der rote-Augen-Effekt kommt dadurch zustande, dass sich durch den Blitz die Pupille weitet und die rote Netzhaut abgebildet wird. Durch einen Vorblitz öffnet sich die Pupille und schließt sich recht schnell wieder. Während der Hauptblitz danach auslöst, ist die Pupille für die Zeit der Belichtung normal geweitet.
Der Vorblitz, meist nur ein geringes Aufleuchten einer kleinen Diode am Kameragehäuse, ist also des Rätsels Lösung.

Anbei ein wunderbares Beispiel für den rote-Augen-Effekt.





Enstanden 2004, aufgenommen mit einer Kleinbild-, Kompaktkamera. Ja, lange ist es her.. im zarten Alter von 18 ;) Damals fing ich gerade an mich für die Fotografie zu intessieren.
Meine fleißige Leserin Michaela wird sich mit Sicherheit an diesen Sylvester Abend erinnern können?

Dienstag, 21. September 2010

Bildgestaltung mit Licht, Farbe, Raum & Perspektive - Teil III

Bildaufbau

Durch die Anordnung von Bildelementen kann der Blick des Betrachters geführt werden.

Wichtiges Gestaltungsprinzig: "Drittelaufteilung"
  • untere Drittel zeigt den Vordergrund
  • mittlere Drittel zeigt das Hauptmotiv
  • obere Drittel zeigt den Hintergrund

Der Blick des Betrachters wird somit von unten nach oben geführt.


Der Blick des Betrachters soll zu bestimmten Punkten geführt werden und möglichst lange gefesselt werden.
Auch hier kommen wieder die "Linien" zum Einsatz.
Horizontale Linien betonen, die Weite & Räumlichkeit. Diagonale vermitteln Dynamik, Spannung & Bewegung. auch unsichtbare Linien können leiten (Blicke von Personen, Reihungen von Elementen).

Der "goldene Schnitt" stellt ein harmonisches Längenverhältnis dar. Die Bildaufteilung ist 5:8 oder 3:5 (Diese Proportionen finden sich auch in der Natur oder am menschlichen Körper wieder).
Wenn eine Diagonale im Bild vorhanden ist, sollte sie von links unten nach rechts oben führen.
Wichtige Bildelemente sollten zum Spannungsaufbau nicht in der Mitte platziert werden. Eine Platzierung am rechten oberen drittel des Dreierrasters ist vorteilharft.

Montag, 20. September 2010

Raum & Perspektive

Verschiedene Standorte - unterschiedliche Perspektiven - leitende Linien

Ein Raum, viele verschiedene Gesichter.

Mein letztes Diskoevent habe ich für eine Hausaufgabe im Studium genutzt.


Sonntag, 19. September 2010

Bildgestaltung mit Licht, Farbe, Raum & Perspektive - Teil II

Perspektive & Raumwirkung
Durch Einsatz der Perspektiven kann ein Eindruck der räumlichen Tiefe erzeugt werden. 
Dreidemensionalität kann durch Bildgestaltung angedeutet werden (z. B. Reihen, Fluchtpunkte)
(Fluchtpunkt: Linien in einem Foto laufen zusammen. Die Objekte werden perspektivisch verkleinert.)

Vogelperspektive: Aufnahme von "oben". Der Eindruck des beobachtens u. überschauens entsteht. Der Betrachter fühlt sich mächtig. (Beispiel Treppenhaus: Eindruck einer Spirale entsteht)

Froschperspektive: Aufnahme von "unten". Objekte wirken riesig und bedrohlich.
Luftperspektive: hier sind keine Luftaufnahmen gemeint, sondern die Tatsache, dass weiter entfernte Objekte heller und dunstiger wirken. Es entsteht ein Tiefeneindruck -> hintere Ebenen werden in feiner Abstufung heller.

Strukturen
Durch Regelmäßigkeiten und Symmetrien werden Ordnung und Harmonie verdeutlicht.
Beispiele: Abbilung von Linien, Diagonalen, Reihen und wiederkehrende Muster.

Möglichkeiten zur Gestaltung durch Form und Struktur: gezielte Beleuchtung
  • Spitz- und Glanzlichter zur Betonung einer Form
  • Nutzung von Farbkontrasten
  • Dreidemensionalität durch Streiflicht: Kontrast zwischen erhöhten beleuchteten Teilen und Schatten in den Vertiefungen

Samstag, 18. September 2010

Bildgestaltung mit Licht, Farbe, Raum & Perspektive- Teil I

Fotos dienen der Mitteilung einer Botschaft. Erst wenn der Betrachter die Botschaft verstanden hat, ist die Gestaltung abgeschlossen.

Auswahl des Motives

Was soll das Foto vermitteln? Welchen Eindruck soll der Betrachter erhalten?
Störende Elemente müssen vor der Aufnahme erkannt werden. Im Foto sollte kein Durcheinander herschen. Ordnung, Orientierung und Strukturierung im Bildaufbau.
Unruhige Hintergründe sollten vermieden werden, diese lenken vom Motiv ab.
Die Konzentration sollte auf den wesentlichen Bestandteilen liegen. Eine klare Bildaussage = reale Welt muss vereinfacht werden.
Das Hauptmotiv sollte nicht in der Mitte platziert werden, es entsteht mehr Spannung, wenn es rechts / links platziert wird.

Standort
verschieden Standtorte erzielen verschiedene Wirkungen, es ergeben sich verschiedene Perspektiven und Bildelemente erhalten unterschiedliche Gewichtungen.

Format
Der Mensch nimmt seine Umwelt im "Querformat" wahr, dieses ist dem menschlichem Seheindruck am nächsten. 
Das Querformat (im englischen Landscape) betont Landschaften, die räumliche Weite und horizontale Linien. Es vermittelt Ruhe, Harmonie & Ausgeglichenheit.
Das Hochformat betont das Ausschnitthafte, hohe Objekte, vertikale Linien und Portraits. Es vermittelt Spannung, Dynamik & Größe.

Das magische Duo
Blende und Verschlusszeit sollten vor der Aufnahme bedacht und ausgewählt werden.
Eine große Tiefenschärfe bildet weite Bildbereiche scharf ab. Mit einer geringen Tiefenschärfe können unerwünschte Elemente unterdrückt werden. Die ganze Aufmerksamkeit wird auf's Detail gelenkt.
Mit kurzen Verschlusszeiten werden schnelle Bewegungen eingefroren. Langzeitaufnahmen können Bewegungen durch verwischen sichtbar machen.

Licht
Licht & Schatten verleihen dem Motiv Form, Lebendigkeit & Plastizität. Die Lichtfarbe beeinflusst die emotionale Wirkung und unterstützt die Bildaussage. Direktes Licht erzeugt harte Schatten, weiches Licht wird durch große leuchtende Flächen erzeugt.
Auflicht: das Licht kommt aus dem Rücken des Fotografen, das Motiv wird ausgeleuchtet. Negativ ist hierbei, dass kaum Schatten vorhanden sind. Somit wird das Motiv flach aussehen.
Streiflicht: das Licht fällt seitlich auf's Motiv. Eindruck von Lebendigkeit, durch Schattenspiele
Gegenlicht: das Licht fällt direkt ins Objektiv. Eine Silhouette entsteht.

Farben
Wichtig ist der Flächen- und Formenanteil. Farbtöne können fein abgestuft sein oder im starken Kontrast zueinander stehen. Die Konzentration soll auf wenigen, wichtigen Farben liegen. Viele kräftige Farben erdrücken sich gegenseitig.

Hell und Dunkel ist ein Aspekt des Lichtes, aber auch der Farbe.
Monochrome Farbigkeit: das Foto wird von einer Farbe bestimmt.

  • Komplementärfarben stehen sich gegenüber
  • Kombination dieser erzielen eine harmonsiche Wirkung
  • linke Hälfte enthält kalte Farben
  • rechte Hälfte enthält warme Farben
  • Nebeneinanderstehende Farben vermitteln Ruhe und Harmonie
  • Auseinanderliegende Farben konstratieren miteinander, diese wirken lebhaft und aufregend
  • wenn 3 Faben zu einem Dreieck verbunden werden, entsteht eine Farbharmonie = diese Farben sind im optischen Gleichgewicht


Sonntag, 12. September 2010

Architekturfotografie

Wichtig in der Architekturfotografie: Verzerrungen, Tonnen- und Kisseneffekte vermeiden.
Störende Bildelemente müssen vor der Aufnahme erkannt werden. Der Fotograf kann seinen Standpunkt wechsel, das Objekt nicht. 
Positiv ist, dass man alle Zeit der Welt hat, die Gebäude rennen nicht weg. In der Eventfotografie, Hochzeitsreportagen oder Sport-, Tierfotografie gilt es genau den richtigen Moment abzupassen, auch wenn es nur der Bruchteil einer Sekunde ist.

Freitag, 10. September 2010

Tiefenschärfe, Allgemeinschärfe, Bewegungsunschärfe

Mit der Tiefenschärfe bezeichnet man die Zone vor und hinter dem Fokuspunkt. Sie hängt vom Blendenwert, Brennweite und dem Brennpunkt ab.
Beeinflusst durch eine kleine Blendenöffnung ergibt sich eine große
Tiefenschärfe. 

Eine Bewegungsunschärfe entsteht bei langen Verschlusszeiten und bewegten Motiven. 
Sie ist abhängig von der Schnelligkeit der Motives und der Belichtungszeit.

Die Allgemeinschärfe ist zwingend notwendig für ein Foto. Sie wird von der Hardware (Kamera, Objektiv) bestimmt. Es ist die Grundschärfe, die man beim fokussieren erhält.

Ein kleines Beispiel zur Tiefenschärfe
Bild 1 ist scharf bis zur ersten Zeile - Bild 3 zeigt die Schärfe nur bis zur Hälfe des Buches.
(bitte zoomen)

Beispiel zur Bewegungsunschärfe im Beitrag Hamburger Dom

Dienstag, 31. August 2010

Interessantes über die Fotografie...

Der historische Vorläufer des heutigen Fotoapparates wird "Camera Obscura" genannt. Ursprünglich wurde sie als Zeichenhilfe verwendet.

1826 entstand die erste schwarz/weiß Fotografie durch den Franzosen "Joseph Nicéphore Niépce". Es war der Ausblick aus seinem Fenster im Arbeitszimmer und die Belichtung dauerte sage und schreibe 8 Stunden.

Das erste Farbfoto entstand 1861 auf Basis der additiven Farbmischung durch den Briten James Clerk Maxwell.

Der erste Farbfilm für Kameras wurde 1936 von den Firmen Agfa und Kodak auf den Markt gebracht. Auch dieser funktionierte nach dem Prinzip der additiven Farbmischung.

Die erste digitale Kamera wurde 1980 von Sony unter dem Namen "Mavica" (= Magnetic Video Camera)entwickelt.


Das magische Duo...
Blende und Verschlusszeit gehören untrennbar zusammen, sie sind das magische Duo der Fotografie.
Über die Größe der Blendenöffnung wird die Lichtmenge festgelegt, die auf den Sensor fällt. Passend dazu wirdmit der Verschlusszeit, die Zeitdauer der Belichtung eingestellt. Die Lichtmenge, welche auf den Sensor fällt ist ein Produkt aus Blendenöffnung und Zeitdauer.